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Mescheder StiftsChor feiert Stiftungsfest

25. November


caecilia

 

Nach einem vom Mescheder StiftsChor musikalisch gestalteten Festgottesdienst, trafen sich die Sängerinnen und Sänger mit ihren Gästen zur weltlichen Feier im Caller Landgasthof Grewen Mühle. Hier zeichnete die Vorsitzende Birgit Ruhrmann den Bassisten Rainer Hengesbach mit der goldenen Anstecknadel des Cäcilienverbandes für seine 60jährige Mitgliedschaft im Kirchenchor aus. Eine besondere Freude für die Sängerinnen und Sänger war es, Anni Kämpfer in ihren Reihen begrüßen zu dürfen.

Anni Kämpfer wurde im Gründungsjahr des Chores, 1919, geboren und hat viele Jahre mitgesungen. anniHeute ist sie mit ihren 99 Jahren immer noch passives Mitglied und freut sich gemeinsam mit dem Chor auf das 100 jährige Bestehen im kommende Jahr 2019. Anlässlich dieses Jubiläums wurde ein Flyer mit den verschiedenen kirchenmusikalischen Veranstaltungen im Festjahr 2019 herausgegeben. Er liegt in den Kirchen aus, kann aber auch auf der neuen Homepage www.mescheder-stiftschor.de gelesen werden.

Die Sängerinnen und Sänger des Mescheder StiftsChores proben schon mit großem Eifer für dieses Ereignis und freuen sich auf viele Zuhörerinnen und Zuhörer im nächsten Jahr.

Hinweis: Am 7. Dezember 2018 findet um 19.00 Uhr ein EVENSONG mit adventlicher Musik alter und neuer Meister unter Mitgestaltung des Mescheder StiftsChores statt.

Für Informationen und Fragen rund um den Mescheder StiftsChor steht die Chorvorsitzende Birgit Ruhrmann unter der Tel.-Nr. 0291/90868644 gerne zur Verfügung.

Rundfunk-Gottesdienst

22. April


Deutschlandfunk, angeschlossen sind der Mitteldeutsche-Rundfunk mit seinem Programm MDR-Kultur und der Saarländische-Rundfunk mit senem Programm SR2-Kulturradio. Am 4. Sonntag der Osterzeit übertragen wir einen katholischen Gottesdienst aus der Pfarrkirche St. Walburga in Meschede. Die Predigt hält Pfarrer Michael Schmitt. Die kirchliche Leitung der Sendung hat Msgr. Gregor Tuschinsky.

So begann die Übertragung über die genannten Sender und das Internet in die ganze Welt....

k P1040756Der feierliche Gottesdienst wird musikalisch gestaltet vom Mescheder Stiftschor unter der Leitung von Dekanatskirchenmusikerin Barbara Grundhoff, Organist und Kantor ist Bernhard Terschluse aus Herten. Neben Liedern aus dem Gotteslob sind auch Teile der „Missa Brevis in F“ von Joseph Haydn zu hören unter der Begleitung von Musikern der Bergischen Symphoniker. Die Gesangssolistinnen sind Franziska Fait und Milena Haunhorst.

In der Predigt von Pfarrer Michael Schmitt, die sich auf die berühmte Rede Jesu vom guten Hirten und seinen Schafen bezieht, weist Pfarrer Michael Schmitt auch auf eine Eigenheit dieser uralten Kirche hin: Wer sich intensiver mit der langen Geschichte der ehemaligen Stifts- und heutige Pfarrkirche St. Walburga beschäftigt, stößt auf eine Vielzahl von wunderlichen Tontöpfen. Noch heute sind sie zu sehen. Kopien ersetzen allerdings die kostbaren Originale in der Kirche. Diese sind in der örtlichen Schatzkammer und in anderen Museen zu bewundern und haben ein Alter von weit über tausend Jahren. Über 130 Exemplare sind erhalten; überall im Fußboden, in den Wänden waren sie eingemauert. Lange rätselte man über den Sinn dieser Tontöpfe, bis man dahinter kam, dass es sich um Schallgefäße handelt, die die Akustik des Raumes verbessern sollten. Quasi eine spätkarolingische Mikrofonanlage. In dieser frühen Phase der Christianisierung, so Pfarrer Michael Schmitt, waren die Kirchen nicht nur die Zeugnisse des neuen christlichen Glaubens, sondern zugleich die ersten Steingebäude in Westfalen, die es in ihrer Größe zu beschallen galt.

Die Stadt Meschede liegt am Hennesee im nördlichen Sauerland. Bereits im 9. Jahrhundert wurde hier ein Damenstift zu Ehren der heiligen Walburga gegründet. Von der ersten Stiftskirche aus karolingischer Zeit sind heute noch der Westturm und die Ringkrypta erhalten.

Während des Gottesdienstes wird die Gemeinde folgende Liednummern aus dem Gotteslob singen: Nr. 144, 386, 174, 421, 199, 366 und 752.

Artikel: deutschlandradio.de


Patronatsfest

24. Februar


„Walburga, edle Gottesbraut“: Patronatsfest St. Walburga

WalburgaschreinAm Vorabend des Festes der Hl. Walburga, am Samstag, 24. Februar, wollen wir in der Abendmesse unser Patronatsfest begehen. Das Festhochamt, das vom Mescheder Stiftschor und einem Bläserquartett mitgestaltet wird, beginnt um 18 Uhr (also eine Stunde früher als sonst) mit der Erhebung des Walburga-Schreins aus der Krypta in den Chorraum.Die Festpredigt hält in diesem Jahr Pfarrer Matthias Genster, Leiter des Seelsorgebereichs Bornheim-Vorgebirge zwischen Köln und Bonn. Pfarrer Genster stammt aus Hallenberg. Zum heutigen Aufgabenbereich des gebürtigen Sauerländers gehört auch die Pfarrkirche St. Walburga in Walberberg. 1060 hatte Erzbischof Anno von Köln, ein großer Verehrer der Hl. Walburga und Stifter des Klosters Grafschaft, das Haupt der Hl. Walburga aus Eichstätt dorthin überführt. Dadurch geschah die Umbenennung des Ortes in „Mons sanctae Walburgis“, aus dem im Lauf der Zeit schließlich „Walberberg“ wurde. Die Walburgaverehrung ist bis heute in Walberberg sehr lebendig.Nach dem Hochamt am 24. Februar lädt der neue Pfarrgemeinderat zum Empfang auf den Saal des Jugendheims. Neben Informationen von Pfarrer Schmitt zum Stand des Neubaus des zukünfigen „Stiftsforums St. Walburga“ wird Dekanatsjugendreferent Christopher König über das geplante interessante Jugendcafe-Projekt berichten, das Mitte des Jahres in der Nachbarschaft von St. Walburga starten und später im Neubau des Stiftsforums St. Walburga seinen Platz finden wird. Herzlich willkommen!

Ein Wochenende mit Mozart

3. - 4. Februar


Chor probt in Elkeringhausen für sein 100-jähriges Jubiläum

bonifatiushausGroße Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Das galt auch für das Probenwochenende, das wir am ersten Februarwochenende in Elkeringhausen bei Winterberg verbracht haben. Zwar ist dieses jährliche intensiv-musikalische Wochenende fast schon zur unverzichtbaren Tradition geworden. In diesem Jahr stand es jedoch bereits ganz im Zeichen unseres 100-jährigen Jubiläums, das wir 2019 begehen. 

Liebe zu niveauvoller Musik

Seitdem der Chor sich 1919, ein Jahr nach Ende des Ersten Weltkrieges, als Kirchenchor von St. Walburga gegründet hatte, trug er – durch alle Höhen und Tiefen der Geschichte hindurch – wesentlich zur Gestaltung der Liturgie, vor allem der feierlichen Hochfeste während des Kirchenjahres bei und prägte auch das kulturelle Geschehen der Stadt Meschede.

Unser neuer Name „Mescheder StiftsChor“, verbindet den Chor nicht nur stärker mit der Geschichte der heutigen Stadtpfarrkirche St. Walburga, die als ehemalige Stiftskirche auf eine über 1100 Jahre alte Tradition zurückblicken kann. Er lässt auch deutlicher werden, dass wir Wert auf anspruchsvolle Kirchenmusik legen – und damit auch unserer eigenen Chorgeschichte gerecht werden möchten.

Denn die Liebe zu niveauvoller Musik hat der Chor über 100 Jahre hinweg bis heute bewahren können – vor allem dank seiner Dirigenten, die dem Chor auch in der Vergangenheit zwar immer wieder viel abverlangten, ihn aber auch so zu guten Leistungen fähig machten (Händels Messias, Bachs Weihnachtsoratorium oder auch Gesänge aus der „Missa Lauda Sion“ von Palestrina).

Spatzenmesse von Mozart k p1040708

Zum 100-jährigen Jubiläum soll am 24. November 2019 die Spatzenmesse (Missa brevis in C major) von Wolfgang Amadeus Mozart mit Chor, Solostimmen und Orchester erklingen. Darüber hinaus ist für das Konzert am 8. Dezember 2019 das  „Gloria in D“ von Antonio Vivaldi und das „Magnificat in C-Dur“ von Franz Schubert geplant. Die Gesamtleitung liegt bei Barbara Grundhoff, unserer Chorleiterin und Dekanatskirchenmusikerin.

Mit intensiven Gesamt- und Einzelstimmproben an zwei musikalisch ausgefüllten Tagen ist nun ein Anfang gemacht, die ersten Stücke sind geprobt, die ersten Koloraturen gelingen. 

Allein diese wunderschöne erhebende Musik gemeinsam hörbar machen zu dürfen, stimmt uns froh und lässt die Vorfreude auf das Chorjubiläum steigen. Dazu machten der Austausch, das abendliche gesellige Beisammensein und entspannende Spaziergänge die beiden Tage zu einem rundum perfekten Wochenende im Winter-Wunderland.



Evensong

2. Februar 2018


broschure titelblatt

»finde dein Licht« 2018

Unter diesem Titel haben sich 20 Klöster, Klosterorte und christliche Gemeinschaften in ganz Westfalen-Lippe zusammengefunden.

Gemeinsam wollen sie in der Öffentlichkeit ein starkes Zeichen ihrer Vielfältigkeit und Lebendigkeit setzen. In den Wochen rund um Mariä Lichtmess am 2. Februar 2018 bieten sie Ihnen ein reiches Programm. Von Arnsberg bis Willebadessen finden Ausstellungen und Konzerte, Lichtinszenierungen und Workshops statt. Auch zu Gottesdiensten, Gebeten und Kerzenweihen sind Sie eingeladen.

Der Mescheder Stiftschor veranstaltete unter diesem Titel einen Evensong.

Evensong

Darstellung des Herrn

Freitag, 2. Februar 2018, 19.30 Uhr,

in der ehemaligen Stiftskirche St. Walburga Meschede

 
Musikalische Gestaltung:

Mescheder Stiftschor

Mario Falkenstein, Orgel

Leitung:
Barbara Grundhoff, Dekanatskirchenmusikerin

evensong

„Seit über 1100 Jahren reißt das Gebet hier in der ehemaligen Stiftskirche St. Walburga in Meschede nicht ab. Es war vor allem die Aufgabe der Stiftsdamen und später der Kanoniker, im Gebet für diese Stadt und ihre Bürger einzutreten! Seitdem ist hier an diesem Ort kontinuierlich gebetet worden.“ In diese lange Tradition des Gebetes – die Pfarrer Michael Schmitt in seinen Einführungsworten betonte – stellte sich nun der Mescheder StiftsChor am 2. Februar 2018.

„Finde dein Licht“ 2018

Zum Fest der Darstellung des Herrn gestaltete der Chor unter Leitung von Dekanatskirchenmusikerin Barbara Grundhoff erstmalig einen feierlichen Evensong als gesungenes Abendgebet für die ganze Gemeinde. Dieses aus der anglikanischen Kirche stammende gemeinschaftliche Abendgebet verbindet Elemente der Vesper und Komplet, der Tagzeitenliturgie der katholischen Kirche.  

Anstoß für diese besondere Gebetszeit war die zur Zeit laufende Aktion „Finde dein Licht“ 2018, an der sich 20 Klöster, Klosterorte und christliche Gemeinschaften in ganz Westfalen-Lippe beteiligen. Mit dieser Aktion soll durch besondere Gottesdienste, Gebete, Kerzenweihen, Konzerte und Lichtinszenierungen in den Wochen um den 2. Februar in der Öffentlichkeit ein starkes Zeichen der Vielfalt und Lebendigkeit gesetzt werden.   

Gemeinsam gesungenes Abendgebet

Mit dem Jahrhunderte alten Eröffnungsruf „Oh Gott, komm mir zu Hilfe“, musikalisch mit dem vierstimmigen Chorsatz „Cantate Domino“ unterlegt, zog der Chor in die durch Kerzenschein erleuchtete Kirche und nahm seinen Platz im Altarraum ein. Es folgten weitere Elemente der Liturgie wie der Hymnus, der Antwortgesang zur Schriftlesung, die beiden Cantica „Magnificat“ und „Nunc dimittis“, die gesungenen Fürbittrufe sowie das vierstimmig gesungene „Vaterunser“ und die Marianische Antiphon „Salve Regina“. Immer wieder war die Gemeinde durch das Mitsingen verschiedener Liedrufe eingebunden.

Begeisterte Resonanz

Dass der Chor während des Nachtliedes „Bleib bei uns, Herr“ (William Henry Monk) singend aus der Kirche auszog und die Gemeinde in Stille und gesammelter Atmosphäre zurückblieb, ließ den Gebetscharakter dieses ersten Evensongs noch einmal besonders erfahrbar werden.

Die Resonanz der Teilnehmer war so überwältigend positiv, dass Termine für weitere Evensongs geplant sind.


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