1983 bis 2002
Chorleitung Ulrich Hengesbach

1983


 

Ludwig Kersting gab überraschend seinen Rücktritt als Chorleiter aus persönlichen Gründen bekannt. Sein Nachfolger wurde Ulrich Hengesbach. Wie von Ludwig Kersting gewünscht, gab es einen nahtlosen Übergang.

Der neue Chorleiter und der Chor stellten sich erstaunlich schnell aufeinander ein, und der Tenor freute sich über den „Neuzugang“ Ludwig Kersting.

 

 

 

In diesem Jahr gründete sich in der Nachbargemeinde Mariä Himmelfahrt ein eigener kleiner Kirchenchor unter der Leitung von Karl-Heinz Bartmann. Präses wurde der Pfarrer der Gemeinde, Pastor Felix Hoppe.

 1985



Am 17. Juni wurde der Präses des Kirchenchores St. Walburga, Pfarrer Robert Beule, 70 Jahre alt. Der Chor sang ihm zu Ehren im Festhochamt, welches die Gemeinde mit ihm feierte.

1986



Werner Krause legte das Amt des Vorsitzenden nieder. Gisela Langer wurde von der Mitgliederversammlung zu seiner Nachfolgerin gewählt. In diesem Jahr feierte das Walburga-Krankenhaus sein 50-jähriges Bestehen. Auch hier kam der Kirchenchor zum Einsatz und sang im Festhochamt.

Leider war zu beobachten, dass die Mitgliederzahl des Chores schwand. Dies mochte viele Gründe haben. Die Freizeitangebote wurden allgemein immer vielfältiger. Die älteren Mitglieder des Chores schieden nach und nach aus, sei es, weil die Stimme nicht mehr so wollte, die Gesundheit nachließ oder gar der Tod einen Schlussstrich zog. Junge Leute ließen sich nur schwer für das Singen im Chor und noch weniger für Kirchenmusik begeistern. Der Vorstand des Chores hatte eine Idee, wie möglicherweise Werbung für den Kirchenchor gemacht werden könnte: 

 

 

 

 

Zum Pfarrfest, am 13. Juli, gestalteten künstlerisch begabte Mitglieder des Chores, wie der Kunstmaler Gerd Becker und die Hobbykünstlerin und Lehrerin Anita Nimmert, eine Werbewand mit einem Aufruf zur Mitgliedschaft im Chor. 

Daneben gab es ein Quiz mit vielen schönen Preisen. Leider war der Erfolg nicht sehr groß. Schade für die viele Arbeit, aber es hatte auch Freude gemacht, sich für den Fortbestand des Chores einzusetzen.


1987


 

Pastor Robert Beule schied nach der Vollendung seines 70. Lebensjahres in diesem Jahr aus dem Dienst aus.

 

Sein Nachfolger wurde Pastor Johannes Sprenger. Dieser wurde am 13. September als Pfarrer in die Pfarrgemeinde St. Walburg eingeführt. Der Chor begrüßte ihn mit Gesang im Festhochamt.

Somit wurde laut Satzung der amtierende Pfarrer, in diesem Falle also Pastor Sprenger, der neue Präses des Kirchenchores und Pastor Beule, der weiterhin in der Gemeinde verblieb, wurde zum Ehrenpräses ernannt.

 

1989


 

Als Neuerung wurde vom Vorstand des Chores angeregt, einen Besinnungsnachmittag mit Pfarrer Sprenger für alle Sänger und Sängerinnen anzubieten.

Am 17. März versammelten sich etliche Teilnehmer(innen) in der Begegnungsstätte. Das Thema des Tages war der „Sonnengesang des Hl. Franz von Assisi“. Alle empfanden diesen Tag als Bereicherung und sinnvolle Ergänzung zur Kirchenchorarbeit.

 Am 22. November feierte der Chor sein 70 jähriges Bestehen.

 

Er gestaltete zu seinem Jubiläum ein feierliches Hochamt und danach versammelten sich alle Chormitglieder und Gäste im Hennedamm-Hotel zur Jubilarehrung und anschließendem gemeinsamen Mittagessen.

 

 

 


 

Karnevalsfeiern im Chor

 

Diesem Thema gebührt besondere Aufmerksamkeit. Es ist nicht mehr nachzuvollziehen, ab welchem Zeitpunkt der Chor mit den Karnevalsfeiern begann. Fest steht, dass es eine regelrechte Tradition wurde. Er lud alljährlich in der Karnevalszeit zu einem offenen Fest ein, zunächst in den kleinen Saal des Franz-Schweitzer-Hauses und später in den Saal des  Jugendheims. Das bedeutete, dass alle Mitglieder und Freunde des Chores herzlich dazu eingeladen waren. Das Programm war einzigartig! Alle, die je daran teilgenommen haben,  werden noch begeistert davon erzählen. Statt vieler Worte wollen wir hier Bilder sprechen lassen:1984:

1984: Gisela Langer beim
Auftritt als „doof Nuss“

1976 "Kosakentanz“ im Schweitzer-Haus
(von l: Agnes Baumhoff, Walburga
Schomacher, Helga Rölleke, Cilli Müller

 

 1979 zu Gast:

die „Vielharmoniker“ im Jugendheim.

Von l. nach r.: Gisela Langer, Gisela Krampe, Margret Beer, Agnes Baumhoff, Helga Rölleke

 

1988: Stimmung im Saal!
Von r. nach l.: Eberhard Langer,
Gerhard und Annie Becker,
Walter und Elke Dröge.
Links im Bild: Maria Linnhoff

1987: Erhard und Eva Lugan an der Theke

 

 















1989: Anita Nimmert

 

 

1990: „der Buer und sein Hittenbock“,

Klaus Leskau und Ingeborg Borghoff

1992: „Die Kapuziner-Vesper“ mit Gästen des Kirchenchores Mariä Himmelfahrt.
Von links:
Karl-Heinz Bartmann, Josef Wennekamp,
Dieter Opielka, Norbert Kaczmarczyk


 

Die Tradition des Kartoffelbratens


wurde in vielen Vereinen und so auch vom Kirchenchor über Jahre gepflegt. Es waren alle Chormitglieder sowie ihre Familien eingeladen. Auch viele Kinder waren dabei, für die eigens ein Programm mit Spielen und anderen Aktionen vorbereitet wurde. Es war immer ein schönes Familienfest.


Hierzu einige Fotos aus den verschiedenen Jahren.

1986: Vorbereitung
zum Kartoffelbraten,
viel Glut ist wichtig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1987: die Kinder wickeln Pastor Sprenger in Klopapier ein

1987: Kinder backen am Feuer Stockbrot

 

 

1987: Singen am Lagerfeuer

 

 

 


 

 

 

1994


Gisela Langer legte ihr Amt als Vorsitzende des Chores nieder. Die Mitgliederversammlung wählte erneut Werner Krause zum Vorsitzenden.

 

Am 30.07. feierte der Chorleiter, Ulrich Hengesbach, seinen 50. Geburtstag. Er lud alle Sängerinnen und Sänger dazu nach Eversberg ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Jahr feierte der Chor sein 75-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass sang er in der Abendmesse am  12. November und anschließend wurde im Hennedamm-Hotel zünftig gefeiert.

 

 

Glückwunsch der evangelischen Pfarrerin Irmela Niebuhr

 1995 bis 1997


 

Leider wurde immer deutlicher, dass die Mitgliederzahl stetig zurückging. Im Jahr  1996 hatte der Kirchenchor nur noch 35 Mitglieder und kam dementsprechend nur noch selten zum Einsatz. Der Mitgliederschwund hatte auch andere Folgen. So fand 1997 zum ersten Mal die Karnevalsfeier wegen zu geringer Beteiligung nicht im Saal des Jugendheims, sondern nur im kleineren, sog. „Thekenraum“ statt.


 

 

 

1998


Die Generalversammlung wählte Eva Lugan zur Vorsitzenden. Sie hatte mit ihrem Vorstand die schwierige Aufgabe, die wenigen Mitglieder des Chores zu motivieren und zusammen zu halten.

1999


Es gab wieder ein Jubiläum zu feiern. Der Chor konnte auf 80 Jahre zurückblicken. Die Feier fand in kleinerem Rahmen im Jugendheim statt.


2000



Der Kirchenchor der Mariä-Himmelfahrt-Nachbargemeinde hatte leider keinen Bestand mehr. Der Chorleiter Stephan Bodemann, der mittlerweile Karl-Heinz Bartmann abgelöst hatte, legte sein Amt nieder. Der Chor musste nach 17 Jahren aufgelöst werden, da kein Nachfolger zur Verfügung stand. Die Vorstände der beiden Chöre trafen sich, um zu überlegen, ob man sich nicht zu einem Chor zusammenschließen sollte. Ulrich Hengesbach sah den Fortbestand des St. Walburga-Chores ebenfalls als kritisch an und befürwortete den Zusammenschluss der Chöre. Leider kam es nicht dazu, da die meisten Sänger(innen) des Nachbarchores sich anderen Chören anschlossen, z. B. dem Eversberger Kirchenchor.

2002



Der Kirchenchor St. Walburga hatte nur noch 27 aktive Mitglieder. Aus privaten Gründen schied Ulrich Hengesbach als Chorleiter aus. Thomas Fildhaut erklärte sich bereit, den Chor vorübergehend bis zum September des Jahres zu übernehmen, in der Hoffnung, dass die Pfarrgemeinde St. Walburga bis dahin einen neuen ehrenamtlichen Chorleiter gefunden hätte.

Auf viele schöne gemeinsame Jahre blickten die aktiven Sänger und Sängerinnen des Kirchenchores St. Walburga zurück. Ein wenig Wehmut klang mit, wenn man sich in Gesprächen erinnerte, wie schön es doch war, wenn man z. B. einmal jährlich zusammen eine Wochenendreise machte.

Deutschland hatte man von Ost nach West und von Nord nach Süd bereist. Wie gut, dass eifrige Fotografen die schönen Momente festgehalten hatten.

 

 

 

1972: Fahrt in die Niederlande nach

Eindhoven Chor vor der

St.Katharina-Stadtkirche

 

 

1979: Der Chor fuhr 2 Tage in die Rhön,

nach Hilders, hier Besichtigung der

Zonengrenze

 

 

1982: Weinprobe in Volkach am Main

 

 

1988: Im Reisebus nach Bamberg

 

 

1995: Im Zentrum von Brüssel

 

 

 

2001: Der Chor vor dem Reisebus

in Ehlingen an der Ahr

 

 

2003: machte der Chor eine Tagesfahrt
nach Soest, dazu ein Zeitungsartikel

2002 bis 2004 Chor ohne Leitung

2002


Am 30.9. wurde eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Man beschloss, die Chorarbeit bis auf weiteres ruhen zu lassen, da noch kein Dirigent gefunden worden war. In der Übergangszeit wurden regelmäßig Rundbriefe an alle Mitglieder verschickt, um so den Rest des Chores zusammen zu halten.

2003



Im Januar gab Dechant Sprenger in der Generalversammlung bekannt, dass die beiden Pfarrgemeinden Mariä Himmelfahrt und St. Walburga nun eine Lösung anstrebten und im Einverständnis mit der Erzdiözese Paderborn einen gemeinsamen hauptamtlichen Kirchenmusiker einstellen wollten, der dann auch einen Kirchenchor für beide Gemeinden gründen und leiten sollte. Die Stelle sollte in Kürze ausgeschrieben werden.

2004


Ein neuer Kirchenmusiker, Mark Ehlert, wurde eingestellt. Die letzte Mitgliederversammlung des Kirchenchores St. Walburga fand am 26. Januar statt. Der Chor löste sich an diesem Tag auf. Er blickte auf eine wechselvolle Geschichte von 85 Jahren zurück. Die bisherigen Vorstandsmitglieder übernahmen nun kommissarisch den Vorsitz bis zur Wahl eines neuen Vorstandes für den neu zu gründenden gemeinsamen Kirchenchor von St. Walburga und Mariä Himmelfahrt.

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